Der dunkle Ort im Drachenwald....

 


Dort ist der Sohn des Drachenlords fast immer anzutreffen. Nicht einmal sein Vater oder seine Mutter haben diesen Ort schon einmal betreten...


Doch auch hier ein "kleiner" Text...


Ich bin Palin ein Halbelf, Magier, Sohn des Drachenkriegers und der Seelenjägerin, Bruder der Palladia. Benannt nach dem Patenkind meines Vaters, Palin, dem Sohn Caramons und Neffen Raistlins.
Mein Vater wußte, warum er mir diesen Namen gab, denn die Magie ist groß in mir. Ich trage eine rote Robe, mit schwarzen Runen, was auch die Art meiner Magie beschreibt. Ich bin ein Kampfmagier der Lunitari, der Göttin der neutralen Magie, wobei ich oft an die Grenzen zu Ihrem Bruder, Nuitari stoße, dem Gott der schwarzen Magie. Mein Vater trägt, wie viele ja wissen, die Seele eines Elfen und eines Drachen in sich, und von dieser Seele ging ein Teil auf mich über. Ich trage also die Seelen von drei Rassen in mir (wenn man mal von meiner Mutter´s Seelen die sie raubte absieht), und habe gewiß nicht nur deren Vorteile geerbt. Doch ich kann nur jeden warnen, seine Hand, oder sein Wort gegen die zu erheben, mit denen ich meine „Seelen teile“, denn jeden, der meiner Schwester, meinem Vater, oder meiner Mutter zu nahe, kommt, der wird mich von meiner schwärzesten Seite kennenlernen. Doch weiter zu meinem „Erbe“: Ich kann mich nicht in einen Drachen verwandeln, wohl aber mir eine seiner stärksten Fähigkeiten zu Nutze machen: SEINE MAGIE !!! So kommt es also, daß ich mit 11 Jahren meine Magier-Prüfung ablegte, und mit meinen nun gerade mal 17 Jahren als Anwärter zur Erzmagierprüfung vor der Versammlung stehe. Sie fürchten mich und meine Fähigkeiten, weil sie meine tödliche Art der Magie kennen, und wissen, daß ich der schwarzen Seite nicht abgeneigt gegenüberstehe. Und doch werden sie mich zulassen, denn sie wissen genauso, daß es vorherbestimmt ist. Mein nächster Lehrer wird Lunitari selbst sein, doch auch sie vermag es nicht, mich der Magie, die in mir ruht zu lehren, denn dazu sind diese Wesen, die Drachen, einfach zu alt, zu mächtig. Ich ziehe mich oft in den dunklen Teil des Drachenwaldes zurück, da ich dort, im Kreise der Drachen ( ein uralter Ort, an dem Steine in der Form eines Drachenkopfes angeordnet sind) diese alte Magie spüre, und versuche, sie nutzen zu lernen. Es heißt, das an diesem Ort, der früher für die Versammlungen der Drachen diente, Ihr ältester, und mächtigster Drache begraben liegt, und wer weiß, vielleicht wird er bald auferstehen... 

Und so kam es, daß eines späten Abends ein Bote im Drachenwald erschien, Palin eine Botschaft von der Versammlung bringend. „Es ist also endlich soweit?“ fragte Palin den Boten mit einem müden Lächeln. „Haben sie aufgehört, sich hinter Ihren Ängsten zu verstecken, und sehen mir endlich in mein Gesicht...?“Der Bote begann ein wenig höhnisch zu grinsen >> Diese Kerlchen soll zur Erzmagierprüfung geladen werden ??? Das muß ein Irrtum sein...<< Palin konnte die Gedanken des Boten förmlich aus seinem Grinsen heraus lesen, doch er war zu müde, um Ihm das Gegenteil zu beweisen. Die Einbettung einer Seele in die Hände des Urdrachen, und die Belebung einer anderen hatten Ihn stark geschwächt, und er musste nun jeden Funken an Kraft aufsparen, um machtvoll und nicht schwach und eingeschüchtert vor die Versammlung zu treten. Und so lies er also dem Boten sein Lächeln gewähren, tat es Seinerseits mit einem Inneren ab, nickte Ihm noch immer ohne die Nachricht geöffnet zu haben zu, und lies Ihn so wissen, das er nichts mehr hier verloren hatte. „ Sag Ihnen, ich werde dort sein...“Palin packte zwei seiner Zauberbücher, und den kleinen Kristall seines Vaters in einen Rucksack, und hängte mit einem schmerzvollen Lächeln den nun leeren Blutstein um seinen Hals. Er blickt den Stein noch eine Weile an. Er hatte eine Seele enthalten, ein Geschenk seiner Göttin, für den Fall, das er eines Tages mächtig genug wäre, sie zu nutzen, sollte er eines nicht natürlichen Todes sterben. Sie wollte Ihm so die Möglichkeit geben, einmal in seinem Leben einen Fehler zu begehen, doch das hatte er gestern für das Leben von einer alten Freundin seiner Mutter aufgegeben. >>Und ich kenne diese Frau nicht einmal... Aber sie ist eine Freundin meiner Mutter gewesen, also muß sie es wert gewesen sein<< Nun mit einem leisen Lächeln auf den Lippen verabschiedete er sich still aus dem Drachenwald, auf dem Weg zu dem Portal, das sie Ihm schicken würden, so dass er in die alte Heimat seines Vaters gelange, nach KRYNN ! Er musste diese Reise alleine antreten, und durfte niemanden darüber etwas erzählen, denn so schrieben es die Regeln vor, und auch wenn Palin wusste, dass er vor allem seiner Schwester damit wehtun würde, so still und plötzlich zu verschwinden, er musste sich daran halten, wollte er der Versammlung nicht einen Grund liefern, Ihn aus dem Orden auszuschließen.
Er hatte den letzten Baum des Drachenwaldes schon vor einiger Zeit hinter sich gelassen, als ein starker Wind aufkam, sich Wolken an dem eben noch klaren Himmel zusammenzogen, und immer dunkler werdend Blitze auf das Land fielen ließen. Palin lächelte. Er stand mit wehenden Haaren inmitten des Sturmes auf einem weiten Land, und genoss diese pompöse Machtschauspiel der Magier. >> Sind sie immer noch nicht dahinter gekommen, was das wahre Geheimnis der Macht ist...<<
Und so wartete er mit einem Schulterzucken darauf, dass sich das Portal aus einem der Blitze bildete; So kam es dann auch. Direkt vor seinen Füßen ließ ein Blitz krachend die Erde verkohlen, und ein ovalförmiges Portal, dessen Umrisse in einem lila wabernden Licht flimmerten, tat sich vor Ihm auf. Ohne einen Blick zurück zu werfen trat der junge Magier in das Portal, sich seinem Schicksal einen Schritt näher wissend.

(to be continued...)


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(Die Geschichte über seine Reise ist noch nicht fertig gestellt, daher wird hier nun ein kurzer Text über den Halbelfen zu späterer Zeit niedergeschrieben...)

Die Nacht wurde immer dunkler. Wolken zogen sich zusammen, und grelle Blitze zuckten durch die unnatürliche Schwärze.
 Palin lächelte, wissend, das die Magie wirken würde
 Er streckte seine Arme dem Firmament entgegen, und begann den Zauber zu weben. Die Magie antwortete es Ihm mit einem Donnern, einem Grollen.
 Palin´s Körper bebte unter dem Donner, aber er sang weiter die magischen Worte. Direkt neben Ihm schlugen weiße, grelle Blitze in den Boden, es knallte noch einmal laut, und dann war wieder alles dunkel, dunkel und totenstill.
Die unnatürliche Schwärze war verschwunden... nein, nicht wirklich verschwunden... sie fand sich in Palin´s Roben wieder. Die bis eben noch rote Robe des Magiers war schwarz. Schwärzer als die Nacht.
Wenn man versuchte, sie länger anzusehen, verschwommen die Umrisse der Robe, sie glänzte, und war doch matt. Silberne Runen zierten die Säume seiner Ärmel und der tiefen Kapuze.
Als Palin eben diese Kapuze zurückschlug sahen leuchtend rote Augen auf das Grab des Urdrachen...

>>Nun hat es begonnen<<