Mein Traum

 

 

Wenn ich die Augen schließe,
um in mein Herz zu sehen,
dann sehe ich sie.
Ich will nach Ihr greifen,
sie erreichen,
doch sobald ich mich Ihr nähere, verschwindet sie...
schemenhaft, in meinen Gedanken.
Das einzige was bleibt, ist ein leeres dunkles Loch,
mein Herz.
Es ist nur noch ein Gefühl da...
Ist es Liebe?
Ist es Schmerz?
Ist es Angst?
Nein,
es ist die Einsamkeit.
Sie tut weh, und der Schlaf mit Ihr,
bringt Geschichten über den Tod mit sich.
Ich öffnete Ihr mein Herz,
meine Ängste,
meine Gefühle,
und sie war sprachlos, überrumpelt aber keineswegs verletzend.
Ich hoffte,
Sie könnte mein Herz mit Ihren sanften Händen zusammen halten,
doch ich kann es nicht einmal selbst.
Es war töricht, es von Ihr zu erwarten.

 

 

 

Eine Träne rollt über mein Gesicht,
ich schließe wieder die Augen,
und da ist sie

...

Lächelnd blickt sie mir entgegen,
doch dieses Mal widerstehe ich der Versuchung.
Ich blicke Ihr ebenfalls nur entgegen,
und sie bleibt...
Sie schlägt die Augen nieder,
und ein Träne rollt auch über Ihre Wange,
als wenn sie meinen Schmerz verstünde...

 

 

Zurückblättern zum vorherigen Lyriktext (Der Traum) Aufschlagen des Lyrik-Index Weiterblättern zum nächsten Lyriktext (Das Leben)