Der Traum

  

 

Der Traum,
zerbrechlich und zart gesponnen wie das Netz der Spinne in der Nacht

Die Erinnerung,
verblassend wie das wehmuetige Gefuehl beim Betrachten eines Bildes aus laengst vergangener Zeit

Der Wunsch,
so filigran wie im Wind verwehender Bluetenstaub auf Blumen, die der Tau benetzt hat

Doch das Gefuehl,
getragen vom Wissen um die Gedanken des anderen, lebt leicht und sanft im Herzen, das still und gluecklich vor

traumhafter Sehnsucht weint

 

 

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