Das Leben

Ein Dialog aus Fragen und Antworten

 

Irgendwo verlischt in dieser Sekunde ein Stern, stirbt ein Kind ohne Zukunft, wird ein Mensch mit seinem Traum begraben, ein Wesen gewaltsam einem Herz entrissen.
Doch irgendwo erlebt ein neuer Stern seine Geburt aus dem All, erblickt ein Kind mit starker Hoffnung das Licht der Welt, und ein Mensch kämpft für seinen Glauben, seine Träume.

 

Ich sitze vor einem leeren Blatt Papier und träume davon mein Leben zu verändern. Bin voll Hoffnung auf eine Zukunft wie in meiner Phantasie. Warte voller Ungeduld auf den einen, der mich um meiner selbst Willen liebt und mein Herz im Sturm erobert. Habe den festen Glauben, dass alles gut wird und ich meinen Platz im Leben finde.
Wenn Ihr Euer Leben verändern wollt, so tu dies mit Taten, mit Eurem Herzen, und nicht mit der Feder, denn die Liebe ist stärker als die Feder, stärker als die Phantasie, und wenn Ihr bleibt, wie Ihr wahrlich seid, so werdet Ihr auch finden den, der Euch liebt, und im stärksten Sturm Euer kleines Lebenslicht vor dem Erlischen schützt.

 

Doch schon wenige Stunden später bin ich beraubt aller Hoffnung. Habe Angst vor mir selbst und Angst vor ihm. Angst, dass ich mich selbst belüge. Nie werde ich so sein wie andere. Nie werde ich mein Glück finden.
Niemand kann Euch Eurer Hoffnung berauben, nur Ihr selbst, habt keine Angst vor dem, was Ihr seid, denn Ihr seid es aus gutem Grund. Wenn Ihr Euch selbst akzeptiert, braucht Ihr Euch nicht zu belügen, und werdet Euer Glück finden, denn dann werdet Ihr nicht versuchen, zu sein wie andere, sondern nur wie Ihr selbst.

 

Mein Leben ist ein Traum. Es gleitet dahin wie Nebel durch die Nacht. Unwirklich, nicht greifbar
So laßt Eure Träume Euer Leben werden, denn wenn sie wie ein Nebel durch die Nacht ziehen, sind sie zum Greifen nahe, und wenn Ihr sie nicht erreicht, greift Ihr nächste Nacht wieder danach.

 

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